Noch im November 2025 hatten wir ein Interview mit Robert Lendeckel geführt, der darin auf zwei Jahre Tätigkeit als ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter der Stadt Hameln zurückblickte
(2 Jahre „Fahrradbeauftragter“ der Stadt Hameln – Rad-Verkehrswende Hameln).
Dass dies Interview am Ende kein „Zwischenfazit“, sondern ein „Abschluss-Resümee“ werden würde, war da noch nicht zu ahnen. Schließlich hatte er auf die abschließende Frage, ob er in zwei Jahren erneut kandidieren würde, „ja, sehr wahrscheinlich sogar“ geantwortet. Die Aufgabe mache ihm „sehr viel Spaß“.
Es kommt nun anders – Robert wurde schon zum 01.02. 26 nach Lüneburg versetzt; mit und in der Sitzung der Fahrradbegleitkommission (FBK) am 04.03. beendet er auch seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter der Stadt Hameln.
Damit beginnt die Suche nach einem Nachfolger / einer Nachfolgerin, wie verlautet idealerweise weiblich und „U50“. Der Fahrradbeauftragte wird zwar vom Rat bestimmt, aber der ADFC, der ja mit uns kooperiert, hatte dabei beim letzten mal das Vorschlagsrecht – wenn es so bleibt, sollten wir das nutzen!
Ungeachtet des von der Verwaltung schriftlich fixierten Anforderungsprofils führte Robert selbst aus, dass die Tätigkeit als Fahrradbeauftragter „keine riesige, aber eine regelmäßige Aufgabe“ sei. Hauptsächlich bestehe sie darin, Bürger-Emails zu beantworten, sich regelmäßig mit Herrn Müller (bei der Stadt für Radverkehr zuständig) ins Benehmen zu setzen und dreimal im Jahr die FBK zu leiten. Dafür erhält der oder die Fahrradbeauftragte eine Aufwandsentschädigung von 100,-€ im Monat; zusätzlich steht ein Fortbildungsbudget von 500,-€ jährlich zur Verfügung.
Also: wer kommt in Frage? Wer hat Lust dazu, sich in Hameln für den Radverkehr einsetzen?
Dann bitte mit uns in Verbindung treten – denn diesen Zugang zur Verwaltung und damit dorthin, wo wirklich die Entscheidungen im Rad- und Straßenverkehr in Hameln fallen, wollen wir gerne weiter bespielen!
